Edelsteine und Diamanten Informationen
Kennzeichen von echten Edelsteinen
Kennzeichen von echten Edelsteinen
Edelsteine sind von der Natur geformte Kristalle mit unterschiedlichen mineralischen Zusammensetzungen. Edelsteine können zum Beispiel nur aus einem Mineral bestehen, wie beispielsweise die Diamanten aus reinen Kohlenstoff oder der Citrin aus Quarz, oder sie können sich aus mehreren verschiedenen Substanzen zusammensetzten.
Beispiele hierfür sind der Aquamarin, der aus Beryllium, Tonerde und Silikat besteht, oder der Türkis, der sich ebenfalls aus Tonerde und Phosphat zusammensetzt. Edelsteine bestehen in der Regel aus so genannten Einkristallen. Damit ein Einkristall jedoch als Edelstein deklariert wird, benötigt er einige wichtige Kennzeichen.
Das erste Kriterium hierfür ist die Seltenheit. Häufig vorkommende Kristalle wie Feld- oder Flussspat sind zwar schön anzusehen, jedoch keine Edelsteine. Sie werden lediglich als gewöhnlich, nicht jedoch als edel bezeichnet. Ein weiteres wichtiges Kriterium für einen Edelstein ist die Perfektion.
Die Reinheit eines Edelsteins wird anhand seiner Einschlüsse von Fremdatomen gemessen und eingeteilt. Verunreinigungen und Defekte des Kristallgitters führen zu einer deutlichen Wertminderung des Steins. Gleichfalls von Bedeutung ist die Farbe der Edelsteine
Die Farbe kommt in der Regel durch eine Verunreinigung mit einem für jeden Edelstein spezifischen Fremdatom zustande. Auch die Härte spielt eine wichtige Rolle. Nur sehr harte Steine werden als Edelsteine bezeichnet. Weichere Steine dagegen sind eher "unedel".
Ein leicht ersichtliches Kriterium für einen Edelstein ist seine Größe. Zum Beispiel ist ein Diamant mit 50 Karat wesentlich wertvoller als 50 einkarätige Diamanten. Ein letztes Kriterium, das vom Menschen an den von der Natur gebildeten Stein noch ergänzt wird, ist der Schliff. Ein perfekter Schliff lässt einen Rohdiamanten erst richtig zur Geltung kommen.





Erstellt durch: