Edelsteine und Diamanten Informationen
Edelsteine - erst verarbeitet sind sie schön
Edelsteine - erst verarbeitet sind sie schön
Ein roher unverarbeiteter Edelstein ist unscheinbar und würde wohl kaum von einem Laien als Edelstein interpretiert werden. Erst ein langer kostspieliger Verarbeitungsprozess macht einen Edelstein erst zu dem Schmuckstück, wie wir ihn kennen und mögen. Es gibt in Deutschland einige Fundorte, wie z. B. im sächsischen Erzgebirge, wo sich auch noch einige Edelsteinschleifereien befinden.
Bei der Bergung von Edelsteinen muss erst einmal ein Experte in dem abgeräumten Boden die Schätze erkennen. Die Steine werden dann nach Art, Größe und der evtl. künftigen erkennbaren Einsatzbestimmung sortiert. Es gibt Edelsteine, die wegen ihrer besonderen Härte schon deshalb von vornherein zu Präzisionswerkzeugen verarbeitet werden.
Dazu gehört zweifelsfrei der Diamant. Der Edelsteinschleifer entscheidet dann, ob und wie das teure Rohmaterial weiterverarbeitet wird, um möglichst keinen Abfall zu produzieren. Die Qualität des Rohmaterials ist entscheidend für die weitere Verarbeitung. Früher gab es noch mehrere kleine Handwerksbetriebe, die mit Maschinen und Werkzeug zum Schleifen und Polieren ausgestattet waren.
Die Zahl der Handwerksbetriebe hat sich sehr stark reduziert, denn die Bearbeitung der Edelsteine wird in großen modern ausgestatteten Betrieben erledigt, obwohl auch hier noch von einigen Experten die Feinarbeit mit der Hand erledigt wird. Nach dem Sortieren werden die Edelsteine je nach Größe gespalten, dann graviert, gebohrt und zum Schluss geschliffen. Je nach Bedarf und im späteren Einsatzgebiet wird der Stein dann geschnitten. Zumindest früher wurden diese Arbeitsgänge hintereinander erledigt.
Die heutigen modernen Maschinen verbinden einige Arbeitsgänge und sparen somit Arbeitskräfte und viel Zeit ein. Edelsteine, die zu Heilzwecken verwendet werden, bleiben in ihrer ursprünglichen Form erhalten, sie bekommen nur einen Schliff, um verletzende Kanten und Ecken zu beseitigen.





Erstellt durch: